Pflanzenschutz bei Ölkürbis
Saatgutbeheizung
Gaucho 600 FS wurde bereits 2000 registriert und ist für den Ölkürbisanbau zugelassen. Eine Beizung damit schützt die keimenden Pflanzen gegen Bodenschädlinge (wie z. B. Wurzelfliegen) und später gegen die Blattläuse (Überträger des gefürchteten Zucchinigelbmosaikvirus). Eine Beizung am Betrieb mit Gaucho 600 FS ist nicht möglich.
Kürbissaatgutbeizung mit Maxim XL
Mit Maxim XL erreicht man einen wirksamen Schutz gegen Bodenpilze im Keimstadium und somit einen verbesserten Feldaufgang. Die Beizung kann vom Landwirt selbst durchgeführt werden.
Wie ist die Beizung durchzuführen?
Dosierung: Für eine gute Beizwirkung benötigt man je kg Kürbissaatgut einen Milliliter Maxim XL.
Um eine gute und gleichmäßige Aufbringung des Beizmittels auf das Kürbissaatgut zu gewährleisten, muss das Beizmittel mit Wasser verdünnt werden.
1 ml Maxim XL ist auf 30 ml zu verdünnen und gut durchzumischen.
Diese Beizbrühe wird langsam während des Mischvorganges (am besten Betonmischmaschine) dem Saatgut beigegeben.
Kleinere Mengen können auch händisch (Handschuhe verwenden!) in Kübeln und dergleichen auf gleiche Weise gebeizt werden.
Nachtrocknung
Nach dem Beizen ist das Saatgut in trockener Umgebung auf Horten, Sieben etc. aufzuschütten, damit die Beize antrocknen kann bzw. es keine Probleme bei der Aussaat mit Sägeräten gibt.
Handelssaatgut ist in der Regel mit Gaucho 600 FS und Maxim XL gebeizt.Wichtig: Gebeiztes Saatgut nicht ins nächste Jahr überlagern!Alle angeführten Beizmittel sind auch in der IP erlaubt!
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